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Auf der Zielgeraden

Der geneigte Leser wird feststellen, dass es wieder einen Zeitraum gab, in dem scheinbar nichts passiert ist. Es könnte in Wahrheit aber nicht gegensätzlicher sein. In den Monaten März und April ist soviel passiert, dass wahrscheinlich nur der unerschrockene Besucher dieser Seiten bis zum Ende durchhalten könnte, wenn ich denn alles im Detail beschreiben würde.
So beschränke ich mich wieder auf einen Überblick, um beim Wesentlichen zu bleiben.

Es war ja beschlossen worden, irgendwann nach den Osterferien schonmal intern den Gemeindebetrieb “umzuziehen”, damit bei der offizielen Eröffnung nicht zuviele Überraschungsmomente dazu kommen. Oder, anders gesagt, soviel “Routine” wie irgend möglich vor dem offiziellen Start Anfang Mai an Land zu ziehen. Es waren genau zwei Sonntage, die wir als “Generalprobe” deklarieren konnten. In diesem Zusammenhang von Routine zu sprechen, ist natürlich mehr als verwegen.

 

Dennoch, im April und Anfang Mai wurde nochmal alles gegeben. Insbesondere an den Aussenanlagen und im Saal wurde mit enormer Wucht weitergearbeitet, damit das neue Gemeindezentrum (wenn auch noch mit einigen Provisorien) dann am 14. Mai in einem offiziellen Akt seiner Bestimmung übergeben werden könnte.

Im Saal wurden die Bodenbelagsarbeiten fertiggestellt, nachdem es dort aus bautechnischen Gründen etwas Verzögerung gab. Die Verzögerung lag darin, dass es Materialinkompatibilitäten beim Verlegen der geplanten Hörschleife gab, die auch vom Fachbetrieb so nicht vorhersehbar waren. Dennoch konnte Bodenbelag im Saal einschließlich Bühne und Technikplatz rechtzeitig fertiggestellt werden. Unsere Bodenelger haben sich da richtig ins Zeug gelegt.

Ein zweiter massiver Teil im Saal betraf die technische Installation. Erst jetzt konnten Geräte eingebaut werden, einige Meter fehlende Kabel gezogen werden, testen, korrigieren, erneut testen und in Betrieb nehmen. Sämtliche Bühnenanschlüsse im Boden wurden bestückt und mit dem Technikschrank verbunden. Hier hat es sich ausgezahlt, dass wir von vornherein redundant und nachhaltig geplant hatten, denn alle Kabelwege in diesem Bereich (Veranstaltungstechnik) sind so ausgelegt, dass man jederzeit wieder drankommen kann.

Die Traverse wurde bestückt mit drei Lautsprechern,  sechs LED Theaterscheinwerfern und zwei Beamern, die ihr Bild jeweils links und rechts an die Wand werfen. Justage, Fehlersuche und Inbetriebnahme gelang zusammen mit dem Technikteam, so dass am ersten Gottesdienst, zwei Wochen vor der Eröffnung, bereits mit der Saaltechnik gesungen und musiziert werden konnte.

Scharenweise Putzkolonnen zogen in dieser Zeit durchs Haus und versuchten, dem Staub und Baudreck, der noch überall lauerte, Herr zu werden. Doch am Ende siegte die Zivilisation und es konnte mit der Bestuhlung begonnen werden.

Bei den Aussenanlgen gings an den Samstagen jeweils nochmal richtig zur Sache. Jeder, der nicht bei drei auf einem Baum war oder ein ärztliches Attest vorlegen konnte 😉 wurde quasi involviert, ob groß oder klein, es spielte keine Rolle. Es wurde aufgeschüttet, planiert, gepflastert, gepflanzt, gegossen, geschleppt, geschwitzt (ja, es war warm draussen), gelacht und Pausen gemacht.


Selbst einen Tag vor der Eröffnung, am Samstag, den 13.5., als das Freizeitwerk Hunsrück öffentlich zu einem Spiele- und Begegnungsnachmittag einlud, wurden am Vormittag noch Stützmauern betoniert und Wege geplastert und abgerüttelt etc. Doch Mittags wurden auf einmal noch schnell irgendwelche Dinge, die rumstanden weggeräumt, Mülltüten entsorgt und auf einmal sah es schon sehr aufgeräumt bei uns aus. Natürlich, die Wege und Treppen im Aussengelände noch provisorisch, aber immerhin, das Konzept ist ereknnbar und vor allem, man kann das alles begehen, ohne zu stolpern oder in irgendwelche Löcher zu fallen…
Der Abend fand dann mit einem Konzert vom bekannten Musik-Missionar Daniel Harter und Band seinen Abschluss.

Ja, und dann kam die Eröffnung. Das Haus war richtig voll, wir hatten annähernd 500 Besucher. Um 10 Uhr begann der Eröffungsgottesdienst. Neben einem kleinen Anspiel hörten wir eine Predigt von unserem Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Ansgar Hörsting. Aber auch andere Menschen , u.a. aus Politik und kirchlichen Gemeinden vor Ort kamen zu Wort.
Im Anschluß gab es einen Sektempfang für alle Gäste. Viele nutzen die Gelegenheit, sich das neue Gemeindezentrum zeigen zu lassen.

Am späten Nachmittag, als die Gäste dann wieder abgefahren waren, musste natürlich noch aufgräumt und alles wieder ordentlich gemacht werden. Mit vielen Helfern ging das recht zügig. Und als dann die letzten Helfer hinter sich die Türen abgeschlossen hatten und zu ihren Automobilen gingen, da hatte sich über dem Gemeindezentrum ein wunderbarer Regenbogen gebildet..

Nach diesem 14. Mai ist erst mal der Hammer gefallen. Es wurde bewusst eine Pause eingelegt, damit die Gemeinde körperlich aber auch mental wieder zu Kräften kommen kann, wenn es nach der Sommerpause wieder weitergeht, um noch die Restarbeiten zu erledigen. Das hört sich vielleicht nach wenig an, aber das betrifft noch den gesamten Keller, die Aussenanlagen und u.a. einige weitere technische Installationen im Bereich der Veranstaltungstechnik.

So gesehen gilt auch hier: Nach dem Bau ist vor dem Bau und wir sind schon alle gespannt auf die nächste Mail mit dem Betreff [JPR Koordination] >>>Bauhelfer……

  • Decken und Wände sind weitgehend fertig

Von Ameisen und Maulwürfen

Zugegeben, ein seltsamer Titel für einen Baubeitrag. Aber kürzlich wurden quasi sämtliche Rekorde gesprengt. Über 60 Helfer an einem Tag. Was war das für ein Laufen und wuseln, es ging zu wie in einem Ameisenbau. Ameisen bauen ja auch beständig an ihrem “Zuhause”, und so ist dieser Titel durchaus berechtigt.


Auch für die Bauleitung eine besondere Herausforderung, denn die vielen Helfer müssen natürlich mit Arbeit versorgt werden und gleichzeitig darf der Überblick nicht verloren gehen.

Der Vorplatz wurde ausgeschachtet, damit er seine spätere Form und Neigung bekommt. Gleichzeitig wurde begonnen, Randsteine zu setzen. Die Randsteine geben dann später die Begrenzung der gepflasterten Fläche des Vorplatzes.
Mit vielen Helfern konnte sehr viel erreicht werden, aber ohne maschinelle Unterstützung gehts dann doch nicht.

Und hier kommt der zweite Begriff aus dem Titel zum Tragen: Wie Wühlmäuse wurden tonnenweise Schotter bewegt, glattgezogen und festgerüttelt, und innerhalb von kürzester Zeit der gesamte Vorplatz umgestaltet und verändert.

Mittlerweile stehen auch schon Teile der Gabionengitter, die den oberen Bereich des Vorfeldes von der Auffahrt trennen.

Parallel dazu wurde auch im Innenbereich weiter gearbeitet. Vor allem im Saal wurden die letzten Bereiche fertig gestrichen. Überhaupt wurde in der letzten Zeit vor allem auch unter der Woche von einigen treuen Helfern unermüdlich tapeziert und gestrichen, und nur deshalb können wir Stand heute sagen, dass der Saal fertig gestrichen und für die Bodenverlegearbeiten vorbereitet ist.

Bevor allerdings der Boden verlegt wird, muss noch eine Hörschleife auf den Estrich verlegt werden. Diese Schleife erzeugt dann später während einer Veranstaltung ein induktives “Hörfeld”, das von Hörgeräten aufgefangen wird und zur verbesserten Verständlichkeit des Hörgeräteträgers beiträgt. Diese Schleife besteht aus einem superdünnen Kupferband, das nach einem bestimmten Plan im gesamten Raum verlegt wird.

Ja, eine tolle Sache, besonders, wenn jetzt die Temperaturen wieder ansteigen, und groß und klein den Tag auf dem Bau verbringen, zusammen arbeiten, zusammen essen und neben dem bauen einfach eine schöne Zeit zusammen erleben dürfen.

  • Die Traverse hebt ab

Was bisher geschah

Nach dem Glätten mit der Poliermaschine sieht der Estrich sehr glatt aus. Mehrere Tage kein Betreten erlaubt!

Lieber Leser, ein knappes halbes Jahr ist vergangen seit dem letzten Beitrag. In dieser Zeit ist natürlich sehr viel auf der Baustelle passiert. In einer Art Zusammenfassung soll hier deshalb auf die Wichtigsten Fortschritte eingegangen werden. Ich versuche, einigermaßen auf der Zeitleiste zu bleiben…

Lüftung

Lüftung kommt angefahren

Dies war die erste größere technische Neuinstallation, die wir verbaut haben. Wir wollen ja nicht nur ein warmes Haus haben, sondern auch die Luft soll frisch und angenehm bleiben. Deshalb war eine Lüftungsanlage notwendig. Die aufbereitete Frischluft wird unter der Bühne und unter dem Technikplatz, welcher sich diagonal gegenüber der Bühne befindet, im Bodenbereich großflächig in den Raum abgegeben.
Es war ein größeres und nicht ganz einfaches Puzzlespiel, bis alle Rohre und Kanäle und Verbinder am Ort ihrer Bestimmung angebracht waren.

Fußbodenheizung

Alles verlegt, der Drucktest ist erfolgreich

Thematisch einher mit der Lüftung geht ja auch irgendwie die Heizung, hier insbesondere die Fußbodenheizung. Die nackte Bodenplattenoberfläche musste zunächst mal entsprechend vorbehandelt werden. Teeranstrich, Teerbahnen und mehrschichtige Isolationsgrundlage. Am Ende wurde ein kniffliges Labyrinth aus vielen vielen Schleifen gelegt. Wichtig dabei ist ja, dass jede Schleife ein Anfang und ein Ende hat, das letztlich beieinander liegt, das heißt man darf sich beim legen nie den Rückweg verbauen. Denn Rohr über Kreuz legen geht natürlich gar nicht!
Diese Aufgabe wurde in sehr kurzer Zeit gelöst und dann konnte man endlich das Einbringen des Estrichs planen, nachdem der Dichtigkeitstest ergeben hatte, das alles dicht ist.

Estrich

Der Estrich wird von Hand abgezogen und vorgeglättet

Der Estrich wurde von einer Firma in zwei Tagen “gelegt”. Draußen auf dem Parkplatz wurden in der Estrich-Mischmaschine alle Zutaten vermengt und in einem dicken Rohr ins Haus gepumpt. Dort entstanden lauter Maulwurfshügel, die dann von Hand eingeebnet, nivelliert und glattgezogen wurden. Ein riesen Sandspielplatz für zwei Tage…
Und nachdem der Estrich dann mit der Maschine eben angeschliffen war, sah der Boden schon richtig gut aus. Natürlich musste erst einmal ein mehrtägiges Zutrittsverbot für diesen Bereich ausgesprochen werden, damit der Estrich die erforderliche Härte fürs Begehen bekam. Nach einer Woche konnten dann wieder Gerüste aufgestellt und verschoben werden.

Ja, und als dann das Trocknungsprogramm mittels Fußbodenheizung gefahren wurde, hatten wir beinahe tropische Temperaturen im Saal. Die Arbeit wurde richtig anstrengend. Draußen Minusgrade, drinnen feucht und warm.

Bühne und Technikeck

Unterkonstruktion der Bühne. Ebenfalls aus Holz und Metall

Der nächste Teilausbau wandte sich dann der Bühne und dem gegenüberliegenden Technikeck zu. Die Bühne wurde in Holzbauweise erstellt, die Trittbretter der Stufen liegen allerdings auf einer stabilen Metallkonstruktion. Viel Überlegung wurde darauf verwendet, die Revisionsklappen und Versorgungsschächte so auszulegen, dass man später noch jederzeit Zugang bzw. Zugriff auf alle wichtigen Bereiche hat. Nachdem dann der Holzboden gelegt und alle Revisionszugänge eingearbeitet waren, wurde wieder Isolationsschicht gelegt und darauf dann wieder einige Schleifen Fußbodenheizung.
Nun war die Bühne fertig für den Estrich, allerdings gab es dann eine recht kalte Witterung mit deutlichen Minusgraden, weswegen der Estrich nicht sofort eingebaut werden konnte (Ist halt schlecht, wenn der Sandhaufen im Freien hart und eingefroren ist). Glücklicherweise ist es in der Woche vor Weihnachten nochmal milder geworden und die Gewerke haben alles dran gesetzt, und so konnte noch kurz vor Weihnachten der Estrich auf der Bühne aufgebracht werden. Das war top, denn so konnte über die Feiertage, wenn die Arbeit sowieso ruht, die Trocknungsphase ungestört laufen.

Der Technik-Arbeitsplatz wurde weitgehend in Holzbauweise fertig erstellt, so dass man dann schon erahnen konnte, wie es am Ende mal aussehen soll.

Akustikplatten

Anbringen der Akustikplatten an der Decke

Über den gesamten Zeitraum wurde bereits begonnen, Akustikplatten zu montieren. Zunächst an den Wänden, später dann an der Decke. Hier haben sich ein paar Leute sehr spezialisiert und ein Verfahren entwickelt, mit der man zu zweit die Platten über Kopf anbringen konnte. Es war schon erstaunlich, zu erleben, was diese Platten für einen Effekt haben, wenn zuvor der ganze Saal Hall ohne Ende hatte, und nun eine normale Unterhaltung ohne störendes Nachhallen möglich ist.
Mittlerweile sind sämtliche Akustikplatten angebracht, sie müssen nur noch geschliffen und dann noch überstrichen werden. Natürlich so, dass die Löcher nicht zugehen.

Küche und Foyer

Ein munterer Fliesenversatz lässt die Wand nicht so langweilig erscheinen

Hier hat sich einiges getan. Nachdem klar war, wo der Buchladen platziert wird, wurde der Windfang im Eingangsbereich des Gebäudes aufgelöst, so dass der Eingang deutlich geräumiger wurde. Der Buchladen bekam seine nach oben offenen Wände nebst der Vorbereitung für die Glasschließtür, die wir vom alten Buchladen übernehmen.

Es wurde jede Menge verputzt, Kanten gesetzt, gespachtelt, geschliffen und tapeziert. Wir haben jetzt sicher ein Dutzend Tapezierprofis, die in unermüdlicher Kleinarbeit Wände, Ecken, Überzüge, Säulen, Fensterlaibungen etc. tapeziert haben. Mittlerweile sind etliche Bereich auch schon gestrichen und – es sieht richtig gut aus!

In der Küche wurde, nachdem alle Elektro- und Wassinstallationen gelegt waren, alles wieder zugeputzt, Decke gespachtelt und die Wände entsprechend den behördlichen Vorgaben gefliest.

Überblick in den Saal von etwas weiter oben…

Vor zwei Jahren haben wir das Gebäude erworben und nun befinden wir uns im Endspurt. Natürlich gibt es Teilbereiche, die noch länger bis zur Fertigstellung benötigen werden. Die Arbeit wird uns also noch eine ganze Weile nicht ausgehen. Aber, wenn in wenigen Wochen der Boden gelegt ist, wird sich die Baustelle von jetzt auf nachher in ein schmuckes Gebäude verwandelt haben.

  • Lüftung kommt angefahren

Mit Gips und Grips zum Ziel

Bevor wir hier auf den Fortgang des Innenausbaus eingehen, wollen wir doch einmal kurz zeigen, wie unser Saal von außen aussieht, nachdem also auch das Gerüst entfernt wurde:2016-09-10_14-57-58_9_jpr_web

Innen drin ging es die letzten zwei Wochen munter weiter. Es wurde in vielen Arbeitseinsätzen, auch unter der Woche, vor allem aber an den Wochenenden, mit vielen vielen Helferhänden die Wände fertig mit Folie und Holz verschlossen, anschließend Gipskarton aufgeschraubt. Immer in Zweierteams und an verschiedenen Stellen im Saal, ob am Boden, weit oben auf dem Gerüst, ob an der Fensterlaibung oder an den Wandflächen – Überall wurde geschraubt, geschnitten und gesägt. Gleichzeitig wurden viele Vorarbeiten erledigt, Hölzer gebohrt, Fundament für die Lüftung erstellt, Flächen aufgeräumt etc.

An den Oberlichtern müssen noch die Laibungen verkleidet werden

An den Oberlichtern müssen noch die Laibungen verkleidet werden

Gerade an den Samstagen ist es immer wieder faszinierend, wie Hand in Hand oder parallel an und um das Haus herum gearbeitet wird.

Natürlich darf nebenbei der Spaß nicht fehlen, und so wird lautstark oder eher normalstark gewitzelt, ob der völlig unzureichenden Arbeistleistung des jeweils anderen lamentiert, unterbrochen vom lautstarken Luftnagler oder der Handkreissäge, die sich durch OSB Platten frißt, und unter gegenseitigen Anschuldigungen, man könne seine Arbeit nicht fortführen, weil jemand die Leiter geklaut hat, geht man erst einmal in einmütiger Einheit in die Kaffeepause…

Gipsplatten an die Decke anbringen ist herausfordernd...

Gipsplatten an die Decke anbringen ist herausfordernd…

Ja, wie geht es aktuell weiter? Die mit Gipskartonplatten verkleideten Wände müssen noch abgespachtelt und geschliffen werden. Das ist wieder eine Arbeit für ganz viele Hände, danach wird dann tapeziert und gestrichen. Auch muss immer wieder jeder Arbeitsschritt überdacht und besprochen werden, damit man nichts vergisst, was man hinterher kaum noch in der Lage wäre zu verändern oder hinzuzufügen. So arbeiten die verschiedenen “Gewerke” wie Holzbauer und Elekriker Hand in Hand.

Sauber gearbeitet

Sauber gearbeitet

Dann muss noch die Heizung verlegt werden, der Estrich muss rein und dann kann es mit dem Bodenbelag weitergehen. Natürlich gibt es da noch einige Zwischenschritte, die an dieser Stelle aber nicht aufgezählt werden sollen. Über den ein oder anderen Arbeitsschritt wird hier sicherlich wieder berichtet werden…

  • Material wir beigeschafft

Gut geputzt ist halb gewonnen

Ein luftiger Arbeitsplatz, aber das Kreuz gibt Halt...

Ein luftiger Arbeitsplatz, aber das Kreuz gibt Halt…

Ende Juli begannen im Außenbereich an der Aussenwand die Dämmarbeiten. Graues Dämmstyropor wurde flächendeckend überall angebracht. Sah zunächst etwas seltsam aus, diese graue Maus…

Die graue Aussendämmung

Die graue Aussendämmung

Es ging aber dann zügig weiter. Eine Firma hat uns dann die Aussenwände fachgerecht verputzt. In dieser Zeit sollte dann die Entscheidung für die Aussenfarbe fallen. Das war gar nicht so einfach, denn ständig war irgendwer in Urlaub. Freundlicherweise wurden uns vom Maler ein paar Musterfarbanstriche der vorausgewählten Farben angefertigt, die dann besichtigt werden konnten. Die Entscheidung fiel, und so könnt ihr euch nun das Gebäude in einer hellen, freundlichen und einladenden Farbe ansehen 😉

Innen ist alles vorbereitet für die Gipskartonplatten, die als nächstes angebracht werden.

Innen ist alles vorbereitet für die Gipskartonplatten, die als nächstes angebracht werden.

Im Innenbereich ging es unterdessen permanent weiter. Nach dem Anbringen der blauen Folie über der Innendämmung mussten nun alle Flächen mit OBS-Platten ausgekleidet werden, denn darauf kommen dann im nächsten Schritt die Gipskartonplatten, bzw. teilweise Akustiklochplatten.
In unermüdlicher, stundenlanger Arbeit wurden teils in Kleinarbeit, teils mit dutzenden von Helfern, diese Platten zugeschnitten und angebracht.

2016-09-03_10-34-29_9_jpr_webAber auch in anderen Bereichen der Baustelle ging es weiter. Die Jugend z.B. baut unermüdlich an und in ihrem Jugendraum. Theke in Eigenbau, Spezial-LED-Beleuchtung, Steuerungen im Eigenbau, Streichen, Restaurieren. Sie sind mit Freude und Ausdauer dabei, hier wird sich richtig ausgetobt 😉

Die Elektriker haben unter dem Saaldach jede Menge Kabel gezogen, damit der Saal später auch mal Licht von oben hat. Für diese Arbeiten konnte eine elektrische Bühne verwendet werden, was die Arbeit in dieser Höhe enorm vereinfacht hat.

Das Gerüst soll bald weg, also müssen die Scheiben von außen geputzt werden

Das Gerüst soll bald weg, also müssen die Scheiben von außen geputzt werden

Nachdem dann auch die Malerarbeiten außen beendet sind, soll das Gerüst zeitnah abgebaut werden. Also hieß es nochmal am Samstag: massiver Arbeitseinsatz zum Säubern und Reinigen aller Bereiche, für die man das Gerüst noch benötigt. Hier sind vor allem sämtliche Fenster zu nennen, die von groß und klein, sozusagen, generationsübergreifend, blitzeblank geputzt worden sind.

Man sieht wieder einmal: Ein so großes Bauprojekt, mit schier unendlicher Arbeit. Und dennoch geht es weiter, weil viele Menschen sich einbringen, ihre Zeit gerne für diese Sache opfern. Gelobt sei unser großer Gott dafür!

  • Die graue Aussendämmung