Archiv der Kategorie: Erdgeschoß

Übergeodnete Kategorie für den unteren Bereich im Bestandsgebäude – Foyer, Treppe, WC, Küche und Seminarraum

Treppauf, Treppab

so ging es zu in der letzten Zeit auf der Baustelle. Das ist aber durchaus wörtlich gemeint, denn innerhalb von ca. 2 Wochen wurde sowohl der Treppenabgang als auch der Treppenaufgang vorbereitet, verschalt und betoniert.

Aber der Reihe nach:

Nachdem also das Betonloch im Boden und an der Wand rausgesägt war und auch der Erdaushub erledigt war, begannen am 20.2. die ersten Verschalungsarbeiten für den Treppenabgang. Dann wurde zunächst die Treppenwange, also die Wand, die durch den  Abgang rechts und links entsteht, mit wasserdichtem Beton erstellt. Wasserdicht deshalb, weil das quasi eine Außenwand ist mit Erdreich dahinter und man ja von außen nicht dran kommt, um die Wand klassisch abzudichten. Mit 3 Helfern war dies recht zügig erledigt.

Die Sauberkeitsschicht wird betoniert. Dahinter ist die rechte Treppenwange zu sehen

Die Sauberkeitsschicht wird betoniert. Dahinter ist die rechte Treppenwange zu sehen

Als nächstes wurde am 26.2. die Sauberkeitsschicht für die Kellertreppe betoniert. Im Grunde ist das die Grundlagenschicht, auf der die eigentliche Treppe dann aufgebracht wird. Auch hierzu kamen wierder etliche Schubkarren Beton zum Einsatz. Am Tag darauf konnte die Treppe eingeschalt und direkt betoniert werden und wieder 2 Tage später wurde die Treppe ausgeschalt und man konnte sehen: Alles wunderbar geworden.

Treppenabgang ist fertig und ausgeschalt. Verschalung des Treppenaufgangs

Treppenabgang ist fertig und ausgeschalt. Verschalung des Treppenaufgangs

Und weil es so Spaß macht 😉 wurde direkt mit dem Einschalen der Treppe nach oben begonnen. Dies war etwas aufwändiger, weil ja auch die Treppenschräge als Treppenunterseite mit verschalt werden musste. Am 2.3. waren dann aber die letzten Vorbereitungen für die Betonage beendet (Eisen eingebracht, Treppenstufen mit Brettern verschalt und gut abgestützt), so dass am Freitag, 3.3. bereits mit der Betonage begonnen werden konnte. Unter Einsatz einer Mischschaufel am Radlader, ca. 6 Helfer und starken Oberarmen, die die mit Frischbeton beladenen Schubkarren am Schluß auf Bohlen bis fast ganz nach oben wuchten mussten, war der Aufgang nach 3 Stunden fertig betoniert.

beide Treppen sind ausgeschalt und können normal benutzt werden.

beide Treppen sind ausgeschalt und können normal benutzt werden.

Nachdem auch der Treppenaufgang ausgeschalt wurde, war ein sehr großer Schritt nach vorne getan und die Arbeit, die den größten Dreck und den größten Lärm in der letzten Zeit verursacht hat, konnte erst einmal abgeschlossen werden.

Während dieser ganzen Treppenbauphase wurde in etlichen anderen Bereichen natürlich fleißig weitergearbeitet.
Und es muss an dieser Stelle einmal ein Satz zitiert werden, der mit zuverlässiger Regelmäßigkeit nach jedem Arbeitswochenende ausgesprochen wird:

Essen: TOP !! Kuchenversorgung TOP !! Spaßfaktor: TOP TOP !!

Ein ganz großer Dank an alle, die auch rund um den Bau, durch Zuarbeiten oder eben auch durch die Verpflegung der Helfer einen großen Beitrag zum Gelingen des Projektes leisten. DANKE!!

  • Die Sauberkeitsschicht wird betoniert

Umbau sanitäre Anlagen

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Im Bild rechts unten sieht man den jetzt zugemauerten ehemaligen Kellerabgang

Vor einiger Zeit schon wurde der Raum, in dem sich bisher der Hauptanteil der sanitären Anlagen befand, mehr oder weniger “entkernt”. Anschließend wurde der Raum erweitert, damit zukünftig auch eine Toilette für bewegungseingeschränkte Besucher vorhanden ist. Durch die Neuanordnung mussten einige Leitungen für Frisch- und Abwasser neu gelegt und angeschlossen werden.

Mittlerweile sind die Installationsarbeiten weitgehend abgeschlossen. Ein für uns besonderes Plus an Komfort ist die Tatsache, dass sich die Toiletten nun ebenerdig auf gleichem Niveau wie der Gottesdienstsaal befinden werden. Eine große Erleichterung für alle Besucher, die nicht mehr gut zu Fuß sind.

Der Durchbruch

Der Durchgang in den Keller ist geschaffen

Der Durchgang in den Keller ist geschaffen

Nachdem im Januar die alte Treppe weichen musste, wurden viele Arbeiten im Altbau vorangetrieben. Hier sind insbesondere vier Arbeitsstellen zu nennen: Wände stellen, Räume verkabeln, Bistroküche fertigstellen, Sanitär- und Heizungsarbeiten weiterführen.
Das Highlight aus dem Februar ist aber mit Sicherheit der Durchbruch durch die Bodenplatte und die Kellerwand, der für den neuen Treppenabgang in den Kellerbereich erforderlich war.

Nachdem längere Zeit nicht klar war, ob der Kellerabgang in dieser Form überhaupt umsetzbar ist, konnte nun mit professioneller Hilfe dieser Bauabschnitt begonnen werden.
Zunächst musste die Bodenplatte in diesem Bereich aufgesägt werden und das Erdreich ausgehoben werden. Mit Hilfe eines Minibaggers (wirklich Mini!) und einem fröhlichen Teameinsatzes konnte dies relativ zügig erledigt werden.
Anschließend wurde der Durchgang in den Keller freigesägt, immer in Betonstücken zu je ca. 1×1 Meter. Stück für Stück konnte so aus der Wand geschnitten werden und am Ende stand ein sauberer Durchgang in den Keller.
Wir sind sehr froh, dass dies so, wie ursprünglich auch geplant, geklappt hat, denn dadurch können wir den Eingang und das Foyer sehr offen halten. Die Wege nach oben und unten wirken einladend. Bis es aber soweit ist, ist noch ein langer Weg zu beschreiten. Jetzt geht es dann daran, die Treppe zu mauern.

2016-01-30_15-54-25_52_JPR_webDer parallele Fortschritt in der oberen Etage ist enorm. So konnten nun weitestgehend alle Wände für die gewünschte Raumaufteilung gestellt werden. Hierzu wurden zum Teil die zuvor bereits vorhandenen und demontierten Wände in Neuanordnung individuell gestellt, aber es wurden auch Wände in Trockenbausweise mit Holz und Rigips gebaut.

Nachdem die neu erstandenen Räume und Wände mit den erforderlichen Kabeln für Netzwerk, Video und Tonübertragung, Raumsteuerung, Rauchmelder und Elektrifizierung durch die Elektrikergruppe versorgt waren, konnten auch schon die Rigipswände angebracht und zum Teil verspachtelt werden. Immer wieder auftauchende Probleme, sei es die Kabelführung betreffend oder komplizierte Eckverbindungen beim Wandbau, konnten gemeinsam und individuell gelöst werden. Wir können wirklich sehr dankbar sein, dass die Absprachen zwischen den Bereichen so nahtlos und gut funktionieren.

2016-02-06_10-24-32_46_JPR_webParallel dazu konnte Anfang Februar dann die Bistroküche fertiggestellt werden, nachdem über die letzten Monate im Prinzip alles dafür vorbereitet werden musste; von der Stromzufuhr für die elektrischen Geräte bis hin zur Wasserzuleitung und Abwasserableitung von Spüle und Geschirrspüler. Mit viel Engagement, Ausdauer, Spass und Wasserwaage wurde die Bestands-Küche, die der Vorbesitzer in einem anderen Teil des Hauses genutzt hat, im Laufe der letzten 3 Monate Stück für Stück im “Innersten” der oberen Etage, im Licht-Dom, eingebaut und wird dann den “umliegenden ” Gruppen (Jugend, Teens und Kindergruppen) als Anlaufstelle für alles Mögliche dienen, was eben in einer Bistroküche so machbar ist.

  • So sah es Anfangs aus...

Die Treppe war ein harter Gegner

20160109_123813_smallAm 7. Januar stand ein ziemlich harter Job auf dem Zeitplan: das Entfernen der vorhandenen Haupttreppe in den oberen Bereich des Hauses. Ein hoch motiviertes Team machte sich mit hartem Gerät an die Arbeit. Die Befüllung drum herum war gut zu entfernen, aber die Betontreppe erwies sich als fieser Gegner. Mit stoischer Hartnäckigkeit trotze sie allen Zermürbungsversuchen und ließ sich nur äußerst widerspenstig den ein oder anderen Brocken abringen.

Die Kämpfer kämpften hart, die Maschinen pressten unermüdlich und mit folterähnlichem Gekreisch. Am Ende waren ca 6 Tonnen Bauschutt und Betonreste zusammengekommen, aber es war klar, dieser Kampf muss fortgesetzt werden.

20160115_173904382_iOS_smallIm Laufe der Woche ging es der Treppe in listiger Absicht zu Leibe, in dem mit großem Betonschneider versucht wurde, ihre Widerspenstigkeit zu brechen. Millimeter für Millimeter schob sich die Säge mit wildem Geschrei und permanenter Wasserkühlung durch das harte Gestein. Um die Staubbelastung im restlichen gebäude zu verringern, wurde ein Plastikschutzvorhang nach oben hin angebracht.

Der nächste Samstag sollte dann zeigen, ob die Sollbruchstellen eine Wirkung entfalten würden.

20160116_155353_smallAm 14. Januar war es soweit. Erholt und mit noch größerem Mut stürzten sich 4 Stemmhammer mit angebundenen Jungs auf die Treppe. Unermüdlich, mit lediglich kurzer Wechselpause an den Maschinen, wurde gearbeitet. Die Unermüdlichkeit zeigte Wirkung. Nach und nach konnten kleinere und größere Betontrümmer entfernt werden, un am Ende des Tages, mit zitternden Händen und schmerzenden Rücken, aber mit einem Siegerlächeln im Gesicht, konnte festgestellt werden: Die Treppe ist restlos weg.

Seither dient eine provisorische, extra angefertigte, stabile Bautreppe für den ungehinderten Zugang in die obere Etage, um den Wandbauern und Elektrikern den Zutritt zu erleichtern.