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Unterelement von Saal – Erstellen der Bodenplatte

Zwischenbericht zur Zwischenschicht

20151219_133006Gestern wurde ja an dieser Stelle schon angedeutet, dass auch der Bereich zwischen der großen Bodenplatte und dem Altbau einer ordentlichen Grundlage bedarf, da hier sozusagen das Verbindungsstück zwischen dem Saal und dem Rest des Gebäudes gestellt wird.

Nachdem zwei Tage zuvor durch die Firma Ochs in Kirchberg (die uns die Außenhülle bauen und stellen wird) das Aufmaß für diesen Zwischenbau genommen wurde, konnten am heutigen Samstag die letzten Vorbereitungen für die “kleine Bodenplatte” erledigt werden. Dazu gehörte nach dem restlichen Auffüllen mit Schotter und Split und der obligatorischen Verdichtung  wieder das Auslegen der PE-Plane (als “Auslaufschutz”) nebst dem Auslegen der “Drunterleisten” und dem Einbringen der Stahlbewehrung. “Drunterleisten” sind Leisten, auf denen die Bewehrung aufliegt und die dadurch den Abstand der Derselben zum Untergrund gewährleisten.
Zusätzlich wurde eine Dehnungsfuge zwischen der kleinen Bodenplatte und dem Bestandsgebäude mittels Styropor angebracht.

20151219_102605_Johann-Philipp-Reis-Straße.jpgAuch heute waren wieder 10 bis 15 treue Helfer vor Ort, die sich neben dieser Arbeit auch dem Ausschalen der großen Bodenplatte und dem Reinigen der Schalung gewidmet haben.

Insgesamt wollen wir für die Weihnachtsfeiertage die Baustelle in einen einigermaßen “ordentlichen” Zustand bringen, und dazu gehört neben dem Reinigen der Arbeitshilfen auch das Aufräumen rundherum, einschließlich des “Saubermachens” des Parkplatzes, der zeitweise als Zwischenlager für Schotter, Split, Sand und Baustahl herhalten musste.

Wenn das Wetter mitspielt, und danach sieht es momentan absolut aus, kann Anfang der kommenden Woche die kleine Bodenplatte betoniert werden.

Die Platte ist gelegt

20151218_111606_Johann-Philipp-Reis-Straße.jpgam heutigen Freitag ging es nochmal richtig zur Sache: Unablässig rollten Betonmischer heran und schütteten ihren grauen Inhalt in die aufgestellte Betonpumpe, die mithilfe ihres 36-Meter-Auslegers jeden Winkel der vorbereiteten Fläche erreichen konnte. Ca. 120 m² Beton, was in etwa 15 Betonmischer-LKWs entspricht, ergossen sich so auf die gut 400 m² Fläche. Die etwa 10 Helfer stellten sicher, dass der Beton ordentlich “verrüttelt” und damit verdichtet, und anschließend sauber abgezogen wurde, damit eine glatte Oberfläche entsteht.

20151218_105726_Johann-Philipp-Reis-Straße.jpgDas alles lief so glatt, dass der Beton bereits um kurz nach 11 Uhr Vormittags fertig eingebracht war.  Es war aber auch ein enger Zeitplan vorgegeben, denn die Betonpumpe sollte um 12 Uhr bereits zur nächsten Baustelle aufbrechen. Vorher wurde noch schnell das kleine Fundament, welches die Zwischenbodenplatte zwischen dem Altbau und dem Neubau trägt, betoniert. Dies konnte nur deshalb durchgeführt werden, weil in den letzten Tagen zuvor die entsprechenden Vorarbeiten wie das Ausschachten für die Fundamente, das Einsetzen der Bewehrungskörbe aus Baustahl und das Schalen der Fundamente durchgeführt wurde.

20151218_145531Nach einer verdienten Mittagspause, in der nach unbestätigten Meldungen eine beachtliche Menge Fleischwurst niedergemacht wurde, konnte die verbleibende Tageszeit genutzt werden, um den Boden zwischen der Saalbodenplatte und dem Bestandsgebäude weiter vorzubereiten.

Hierzu zählte vor allem das Einbringen von Schotter und Split, sowie das Verdichten der Fläche.

Wir haben nicht gedacht, dass wir noch soweit in den Dezember hinein mit der Arbeit im Außenbereich fortfahren können. Den Winterfan stimmts traurig, aber für die Arbeit am Bau ist das milde Wetter ein Segen.

8 Tonnen Baustahl

20151208_162514_Johann-Philipp-Reis-Straße.jpgmussten heute auf gut 400m² Fläche verteilt werden, damit die Festigkeit und die Statik der Bodenplatte erreicht wird, die benötigt wird, um darauf einen großen Versammlungssaal zu stellen.

Nachdem die Tage zuvor bereits die PE-Plane verlegt wurde und einige vorbereitende Arbeiten erledigt wurden, z.B. Körbe für die Punktfundamente vorbereiten, konnte heute mit der Hilfe von deutlich über 30 Helfern der gesamte Baustahl in Form von 92 Matten, ca. 250 Bügel, insgesamt ca. 170 lfm Betonstahl ausgelegt und geknüpft werden. Zudem wurde die erdung angeschlossen und verbunden.

Damit steht dem letzten großen Schritt in dieser ersten Bauphase, dem Betonieren der 20151212_134556_Johann-Philipp-Reis-Straße.jpgBodenplatte, nichts mehr im  Wege.

Nebenbei steht nun auch unser großes Schild, damit wir nicht “anonym” dort arbeiten, sondern jeder sehen kann, wessen Baustelle sich in der Johann-Philipp-Reis-Str. 2 befindet.

Wer nicht auf Sand bauen will

sollte sich einen festen Untergrund suchen! Nun kann man ja mit Hilsmitteln einen guten und festen Untergrund “bauen”, und dies war das Motto des heutigen Tages: Das Schaffen eines festen und stabilen Unterbaus für die Bodenplatte, auf der der neue Saal dann sicher stehen wird. Hierzu wurden zunächst annähernd 100 Tonnen Filter- und Lavamaterial eingefüllt und verdichtet. Mit etlichen LKW-Fuhren wurde das Material im Vorfeld und am Tag selber, herangeschafft. Am Ende hieß es, man habe bei den Händlern im näheren Umkreis noch den letzten Materialrest zusammengekratzt, um ausreichend Material für die Füllung zu bekommen.

20151205_133657_Johann-Philipp-Reis-Straße.jpgAnschließend konnten die Versorgungsgräben, in denen Leerrohre für Lüftung, Strom und Abfluß laufen, fertiggestellt werden, bevor dann eine kapillarbrechende Schicht aufgebracht wurde. Das ist im Prinzip etwas feinerer Schotter mit der Körnung 5/11. Das waren wieder um die 100 Tonnen Material, das verteilt, nivelliert und verdichtet werden musste.

IMG_1663Knapp 10 Helfer, 1 Bagger, 1 Walze, 1 Rüttelplatte und 1 Hopser waren im Einsatz, um das viele Material zu verteilen und zu verdichten und den ganzen Arbeitsgang am Laufen zu halten. Selbst Maschinen, die sich in Eigenregie eine Arbeitspause verordneten, in dem sie die Weiterarbeit verweigerten, konnten nach einiger Zeit wieder zur Arbeitsaufnahme überzeugt werden. Aus diesem Grund wurde die spontane Idee, diese Maschinen doch einfach an Ort und Stelle zu verbuddeln, um Füllmaterial “zu sparen” schnell wieder verworfen 😉

IMG_1674Am Ende des Tages war der Untergrund fertig eingebracht und verdichtet, selbst die Überprüfung der Standfestigkeit durch die Firma GUG ergab bereits am Tag der Ausführung 98%, ein TOP Wert.
Diesselbe Messung, diesmal in Eigenregie mit nicht ganz “wissenschaftlichen” Methoden an den Zähnen der Maschinenführer von Rüttler, Hopser und Walze ergab 100% Standfestigkeit, es waren also keine Zahnlockerungen wegen das ganztägigen Einsatzes an den Maschinen zu verzeichnen.

Fazit von diesem Arbeitstag: Wir sind einen wirklich großen Schritt weitergekommen, der Dank gebührt dem HERRN, der Gelingen geschenkt hat, aber auch den vielen Helfern, die sich unermüdlich einsetzen.