Archiv der Kategorie: Holzbau

Unterelement von Saal – Stellen der Saalwände und des Daches

Sind wir schon ganz dicht?

Aber sicher doch! Am vergangenen Freitag war es soweit, das Dach war dicht!

2016-04-08_11-05-18_8_JPR_webAber von vorne….
Nachdem die Sparren fertig gelegt und befestigt waren, wäre der nächste Schritt das legen der Dachplatten aus Holz gewesen. Leider hat das Wetter nicht ganz so mitgespielt, wie wir uns das gewünscht hätten. Denn die Holzplatten durften nicht nass werden, und es war doch recht regnerisch vor zehn Tagen.

Also hat sich diese Arbeit ein paar Tage verschoben. Doch zu Beginn der letzten Woche ging es dann endlich los. Platten mit dem Kran auf das Dach heben, dort zuschneiden bzw. anpassen und verlegen. Festtackern und gleich mit Dachpappe verschweißen.

2016-04-06_13-39-21_4_JPR_webHand in Hand wurde da gearbeitet und so wuchs das Dach quasi stetig zu.
Kleineren, kurzen Regenschauern konnte mit einer Folie der Schrecken genommen werden.

Am Freitag in der Früh dann die Überraschung: Es war gefroren. Auf dem Dach war es richtig glatt. So mussten die Arbeiter die aufsteigende Sonne und deren wärmende und auftauende Strahlen abwarten, bevor dann das Dach sicher begangen werden konnte.

Fertig! Es ist dicht!

Fertig! Es ist dicht!

Am Samstag konnte der letzte Quadratmeter auf dem Dach verschlossen und abgedichtet werden, und so konnte heute im Gottesdienst mit gutem Gewissen verkündet werden: Ja, wir sind schon dicht!

  • Mit Holzplatten wird das Dach nach und nach bedeckt.

 

Das Dach der Welt

Blick vom Platz der späteren Bühne aus

Blick vom Platz der späteren Bühne aus

diesen Anspruch erheben wir sicher nicht, wenn wir uns die Holzkonstruktion für den Dachunterbau, also die Träger und Sparren ansehen. Aber, für uns ist es dennoch wichtig, wollen wir doch später einmal im Trockenen sitzen.

Das Dach muss eine enorme Last tragen. Nicht nur sein eigenes gewicht, sondern auch Wind- und Schneelasten.

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Sparren für Sparren wird aufgelegt

Nach Ostern ging es nun weiter mit dem Bau des Daches. Es wurden vor allem die Sparren aufgelegt. Dadurch kommt so langsam die Form des Daches zum Vorschein.

Nach einem super sonnigen Tag gestern, waren es heute doch eher wieder widrige Bedingungen, denen die Arbeiter ausgesetzt waren (Regen). Zudem ist der nächste Schritt, der nun folgt, ein wetterkritischer Schritt: Das Dach selber, sozusagen die Platten, darf nicht nass werden. Aus diesem Grund konnte heute Mittag dann auch nicht groß weiter gearbeitet werden, denn es muss erst ein trockener Tag abgewartet werden.

Abdichtung der Dachkehle

Abdichtung der Dachkehle

Parallel dazu wurde die Dachkehle am Hausübergang weiter geschlossen und abgedichtet. Aber auch hier kann erst weiter gearbeitet werden, wenn das Wetter trocken ist, da der Kleber nicht bei Nässe verarbeitet werden kann.

So entsteht eine kleine Pause am Saalbau. Innen kann es aber dafür immer weiter gehen. Im Keller sind nun alle Wände fertig gemauert. Dort müssen nun in den nächsten Tagen Schlitze für die Elektroverkabelung (Steckdosen und Schalter) gebrochen werden, damit die Elektriker dann zügig die Kabel legen können, und damit dann wiederum die Wände verputz werden können. So greift eins ins andere und man ist auch in seinen Gewerken auf dem Bau voneinander abghängig.

Schön, wenn es dabei so entspannt und fröhlich zu Sache geht.

Geteilte Last ist halbe Last…

…das wurde in den letzten Tagen am Bau wieder deutlich sichtbar!

Fachgerecht wird eingewiesen

Fachgerecht wird eingewiesen

Wie geplant wurde zu Wochenbeginn der Dachüberbau im Anschluß zwischen altem Gebäude und dem Saaleingang fertig überdacht und verschweißt, damit kein Wasser ins Haus laufen kann.

Am Mittwoch war es dann soweit. Ein Kran kam und bereitete sich vor, den großen Holzträger in seine Position zu hieven. Das dauerte seine Zeit, denn der Kran muss natürlich sicher stehen und gut beschwert werden. Dafür kamen sogar noch extra Gewichtsplatten auf einem separaten LKW. Aber am Nachmittag war es dann endlich soweit. Langsam und majestätisch erhob sich der Balken, wie wenn er nichts wöge, und bewegte sich langsam aber sicher der Saaldiagonalen entgegen.

Die Zimmermänner der Firma Ochs waren auf ihrem Posten und dirigierten gekonnt und zentimetergenau den Kranführer und so senkte sich der Balken schließlich sicher und elegant auf seine vorgesehenen Stützen und Auflagepunkte.
Zur Freude aller war der Balken auch wirklich paßgenau, so dass keine größeren Anpassungsvorgänge notwendig wurden.

Einer von sechs Querträgern wird montiert

Einer von sechs Querträgern wird montiert

Als nächstes waren dann die Querträger an der Reihe, von denen dann bis heute Abend alle sechs Stück gelegt und befestigt wurden. Auf diese Träger werden dann die Sparren gelegt und zwar immer im rechten Winkel zu den jeweils tragenden Querträgern. Wenn man später einmal von unten in das Deckenwerk schaut, wird man ein Muster erkennen können, dass stark voran treibt und zielsicher beim Kreuz zusammenläuft. Mit Sicherheit nicht ganz unbeabsichtigt!

Ein majestätischer Blick von oben und hinten auf die Trägerkonstruktion

Ein majestätischer Blick von oben und hinten auf die Trägerkonstruktion

Nachdem heute die Arbeiten beendet wurden, musste noch etwas aufgeräumt werden, denn nun ist erst mal eine kleine Osterpause angesagt, zumindest was die großen sichtbaren Arbeiten im Freien anbelangt.

  • Bis der Kran richtig positioniert und bereit ist, dauert es seine Zeit

Wände stehen – Fortschritt sehen

Schon fast fertig "eingezäunt"

Schon fast fertig “eingezäunt”

Die ganze letzte Woche über wurde eifrig weiter gestellt. Grundsätzlich erfolgte das Stellen quasi gegen den Uhrzeigersinn. Der Höhepunkt wurde zweifelsohne am Westeck erreicht – die zu stellenden Wände waren dort mehrere Meter hoch. Entsprechend stärkere Stützen waren notwendig, um alles abzustützen. Und trotzdem es Anfang der Woche auch mal recht windig war, alles hat gehalten und auch der Baufortschritt wurde dadurch nicht wesentlich aufgehalten.

Blick auf das Eck, in dem sich die Bühne befindne wird. Rechts die zwei Lagerräume neben der Bühne

Blick auf das Eck, in dem sich die Bühne befindne wird. Rechts die zwei Lagerräume neben der Bühne

Es ging also weiter mit der Nordseite und hier war vor allem die Aussparung für die zwei Räume (Technik und Lüftung) eine echte Herausforderung. Nachdem aber die Böden und Decken, sowie die Wände darüber gesetzt waren, ging es über das hohe Eck weiter in Richtung Altbau. Hier herrschte wieder Wandgefälle, so dass wir am Ende wieder bei ca. 3 Meter Wandhöhe ankamen und der Kreis geschlossen werden konnte. Zudem wurde auch noch der Zwischenbereich, der als Anschluß zwischen altem Haus und Saal dienen wird und in dem sich auch zusätzlich ein Stuhl- und Tischelager befinden wird, gestellt und mit OBS-Platten bedacht.

Blick von der Strasse aus

Blick von der Strasse aus

Zum Ende der Woche kam dann noch der Gerüstbauer und hat angefangen, den Saal einzurüsten. Eine wichtige Vorraussetzung dafür, dass später an der Außenwand u.a. Dämmung und Putz angebracht werden können.

Am Samstag, 19.3. wurden dann die Weichen für das weitere Vorgehen im Anschlußbereich zum alten Haus gelegt. Für den “Anschluß” an das alte Haus musste ein Teil der Bedachung abgebaut und begutachtet werden, bevor dieser Bereich, entsprechend vorbereitet, wieder provisorisch abgedeckt wird, um das Wetter draußen zu halten.
Auch wurden, sowohl über den zwei Außenräumen (Technik/Lüftung), als auch über dem Anbau-Durchgang mit Dachpappe abgedichtet, damit hier das Wasser nicht reinläuft und unnötig stehen bleibt.

...schwingts sich ein riesen Holzbalken in die Luft....

…schwingt sich ein riesen Holzbalken in die Luft….

Am Donnerstag ganz in der Früh wurde der große Lastbinder geliefert. Mittels Autokran wurde er von der Straße gehievt und temporär auf dem Parkplatz abgelegt. Es ist geplant, den Träger im Laufe der Osterwoche zu setzen, aber bis dahin müssen noch ein paar Vorarbeiten erledigt werden.

Eine Vorarbeit dazu sind zum Beispiel die tragenden Stützen für den großen Balken. Im Bereich der spätern Bühne wird diese Stütze in Form eines großen Stahlkreuzes ausgeführt.

Das Kreuz ist auferichtet (passend zu Ostern...)

Das Kreuz ist auferichtet (passend zu Ostern…)

Dieses Kreuz wurde heute, am Montag, bereits aufgestellt. Man kann sagen, so langsam bekommt der Saal schon jetzt seinen eigenen Charakter…

  • Die zweite Ecke ist geschafft

Die ersten Wände stehen

Noch steht nix...

Noch steht nix…

Heute war es endlich so weit. Nachdem der Stelltermin schon von Ende 2015 auf Februar 2016 verschoben wurde und auch dann immer nochmal verschoben werden musste, nicht zuletzt witterungsbedingt, wurden heute Nägel mit Köpfen gemacht und das Stellen der Wände für den neuen Saal hat begonnen.

Die Wetterbedingungen dafür waren traumhaft. Es war zwar am Morgen noch empfindlich kalt, aber im Laufe des Vormittages kam die Sonne hervor und ließ die Temperaturen deutlich ansteigen.

Eine fliegende Wand

Eine fliegende Wand

Dennoch lief es zunächst noch nicht so ganz wie geplant. Wegen krantechischer Probleme und den Versuchen, diese irgendwie in den Griff zu bekommen, konnte die erste Wand letztlich erst nach 12 Uhr Mittags gestellt werden.
Danach lief es aber dann langsam an und ein paar weitere Wände konnten aufgestellt werden. Außer bei der ersten Wand wurde im, zur Bühne diagonal gegenüberliegenden Eck, zukünftig die sog. “Technikecke”, begonnen.

Mit Winkeln und Stützen werden die Wände fixiert und im Lot gehalten.

Fixierung der Wände untereinander mit langen Schrauben und für die vertikale Fixierung mit Schrägstützen aus Stahl.

Fixierung der Wände untereinander mit langen Schrauben und für die vertikale Fixierung mit Schrägstützen aus Stahl.

Mit drei Mitarbeitern der Fa. Ochs und weiteren drei Helfern aus der Gemeinde waren genug Leute da, um den Start heute gut über die Bühne zu bringen.
Morgen, am Dienstag, geht es dann weiter.

Fazit von heute: Holpriger Start, Traumwetter, Es geht vorwärts!

  • Noch steht nix...